Wer sind wir in der Coronakrise ? Potsdam – Protest

Wer sind wir in der Corona-Krise

Wenn wir begreifen wie das funktioniert, können wir etwas ändern. Nicht nur begreifen wie verrückt das ist, was die Oligarchie da mit uns allen macht. Sondern verstehen wie wir und unsere Nachbarmenschen funktionieren und wie das Herrschaftssystem dies nutzt und wir selber mitfunktioniert haben. Es geht nicht nur ums Aufwachen, es geht um das Anders-Machen.

 

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Wer sind wir in dieser Krise?

Die Regierung hat das Volk mit einem Virus in Angst versetzt. Eine oft erprobte Schockstrategie gibt den Mächtigen freie Hand die Gesellschaft zu ihren Gunsten umzugestalten (siehe Naomi Klein, Die Schockstrategie) . Der Schock ist ein funktionierendes Propagandastück. Die wenigen Bürger, die dies durchschauen, sind kein Hindernis für die Umsetzung lang gehegter Pläne.

Dass dies so gut funktioniert liegt in der Natur des Menschen. Komplexe Zusammenhänge können wir vor allem in Ruhe, mit Zeit und Gelassenheit erkennen und kommunizieren. Sobald aber per Angst-Trigger der Alarmzustand ausgelöst wird, ist unser Denken und Handeln eingeengt auf Überleben und Anpassen. Überleben im Alarmfall funktioniert seit Jahrtausenden in der Gruppe besser, deswegen „glaubt und befolgt“ unser Gehirn alles was der Boss sagt. Alle Einwände werden dann nichtig, ja, sie stellen sogar eine Gefahr dar.

Einer unserer Redner, Andreas Gutzmann : Auch im Normalfall bilden wir uns eigentlich keine Meinung ( worin ja das Wort „Mein“ steckt) sondern oft übernehmen wir die Meinung anderer, was eigentlich eine Anderung ist, wie es Frau Birkenbihl so schön ausdrückte. Wenn wir uns in Debatten und Auseinandersetzungen befinden, befinden wir uns also viel öfter in einer Art Glaubenskrieg, als es uns lieb und bewusst ist.

So schält sich aus den Redebeiträgen allmählich heraus, wo die kritischen Punkte in der Kommunikation zum Thema Coronakrise liegen. Es geht nicht nur um die (mehr oder weniger) ungeheuerlichen Fakten, es geht als Erstes um das WIE der Kommunikation.

Zunächst gilt es möglichst den Angst-Trigger zu umschiffen. Sich mit dem Gesprächspartner gemeinsam auf ein sicheres Terrain begeben. Nicht nur für uns sicher, sondern auch für den Gesprächspartner ein sicheres Tarrain.

Ich selber habe auch schon mal einen Abstand von zwei Metern gewählt, um meinen Gesprächspartner das Gefühl von – hier ist keine Gefahr  – zu geben. Anschließend war ein entspanntes Gespräch möglich. Der Abstand verringerte sich daraufhin.

So ist den Protestierenden klar geworden, wir wollen uns gemeinsam Gedanken machen wie es weiter gehen kann. Unsere Empörung allein reicht nicht, um der Krise und den Aufgaben in der Kommunikation gerecht zu werden.

Also wer sind wir in der Coronakrise?

  • wir sind alle unter Spannung
  • wir sind auch angetriggert
  • wir reagieren mit DAGEGENHALTEN und Widerstand und stoßen damit viele Bürger ab, vielleicht geht das zum Teil auch nicht anders
  • wir sind, wer wir immer waren, ein Teil des Systems
  • wir haben es schwer, aus diesem Zustand heraus zu finden, aber wir suchen unseren Weg

 

 

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